Schlößlanger 1 • 80939 München • Tel.: 089 318999-0

  • Adaptionshaus Kieferngarten in München
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Umgang mit Rückfall


In der Regel ist ein Rückfall für den betroffenen Patienten ein einschneidendes Ereignis. Eine generelle Entlassung bei Rückfall ist nach unserem Konzept nicht vorgesehen. Manchmal entscheidet sich jemand jedoch für eine Fortsetzung seines alten Lebens, was dann zu einem Verlassen der Einrichtung führt.

Wenn sich der Patient trotz Rückfälligkeit spürbar zur abstinenten Haltung bekennt und sich in der Aufklärung der Rückfallumstände kooperativ und offen zeigt, streben wir eine Weiterbehandlung an. Diese beinhaltet einerseits eine gründliche Auseinandersetzung mit dem persönlichen Rückfallprozess und andererseits eine klare Rückfallrekonstruktion (Begleitumstände, Rückfallvorläufer etc.). Als Hilfestellung dazu sind vom betroffenen Patienten Fragen in Form eines Rückfallprotokolls zu beantworten. Es geht darum, gemeinsam die Rückfalldynamik zu erkennen, um eine Wiederholung des Rückfallgeschehens verhindern zu können!

Alkohol
Mit Sorge beobachten wir Alkoholrückfälle bei Drogenpatienten. Meist werden diese subjektiv mit Rationalisierungen wie „Ich hatte ja auch früher niemals ein Problem mit Alkohol . . .“ bagatellisiert.
Wir können vor solchen riskanten Selbstversuchen nur warnen!
Selbst wenn ein solches Experiment im Einzelfall kurzfristig „gut gehen“ sollte, sind damit die Weichen in Richtung „Fortsetzung der Suchtkarriere“ schon gestellt.